das leben im allgemeinen und meinen katalog im besonderen nachgedacht und beruhigenderweise festgestellt, daß letzterer rein gewichtsmäßig noch zu tragen ist, das leben im allgemeinen andererseits nicht immer. zur zeit aber schon. ziemlich sogar. wenn ich bei all der entspannung nicht so fürchterlich müde wäre, würd ich ja lautstark frohlocken oder ähnlich geartete entzückensrufe von mir geben. aber 1. ist frau m. leider nicht hier, um mich zum lachen zu bringen, 2. kann auch herr m. keine inspiration liefern, da er schon nach hause gegangen ist und 3. sitzt werter herr b. zwar ordentlich im büro, aber kilometer entfernt. und das alles zusammengenommen bedeutet: es hängt an mir. allein.
wohlan denn, computer aus, den mund bepipselt und nach hause schlendern. vorbei an vielen unsympathischen menschen und einigen netten kindern, entlang gerichtsgebäuden und döner-buden, "multi-kulti-pizzerien"´und der stadtbücherei. die ist gut, aber bücherei habe ich zu hause erstmal genug. also, straight heimwärts, ein kleiner kringel durch eine grünanlage, also fast straight auf die couch, mich an professor timofey pnin´s englisch laben und erst um 8 wieder mit menschen sprechen. das muß reichen.
wohlan denn, computer aus, den mund bepipselt und nach hause schlendern. vorbei an vielen unsympathischen menschen und einigen netten kindern, entlang gerichtsgebäuden und döner-buden, "multi-kulti-pizzerien"´und der stadtbücherei. die ist gut, aber bücherei habe ich zu hause erstmal genug. also, straight heimwärts, ein kleiner kringel durch eine grünanlage, also fast straight auf die couch, mich an professor timofey pnin´s englisch laben und erst um 8 wieder mit menschen sprechen. das muß reichen.
pastmidnight - am Montag, 19. April 2004, 17:48
ohne ein ei ist für dich das leben ja kein frühstück!
pastmidnight - am Sonntag, 11. April 2004, 22:57
nix gesacht - wat sachste?
mit den süßen gerade noch ein oster-leckerlie zu mir genommen, die wangen gerötet, begebe ich mich in den sonnenschein (wurde auch zeit!) und gen heimat. zuvor ein kleiner schwenk in ein, zwei läden (sehr originell), dann brotbacken und mit entwicklung des duftes in der wohnung mich sinnlich auf die nächsten tage einstimmen.
..
untermalung musikalischer natur habe ich heute erhalten, u.a. "greenbank drive" von den christians, aber auch "another one bites the dust". wenn ich so darüber nachdenke, ´ne komische mischung, aber das mach´ich schon, daß das paßt. klar.
so, jetzt aber raus hier.
..
untermalung musikalischer natur habe ich heute erhalten, u.a. "greenbank drive" von den christians, aber auch "another one bites the dust". wenn ich so darüber nachdenke, ´ne komische mischung, aber das mach´ich schon, daß das paßt. klar.
so, jetzt aber raus hier.
pastmidnight - am Donnerstag, 8. April 2004, 18:29
nix gesacht - wat sachste?
die letzte woche war geprägt von verabschiedungen, offenbarungen, möglicher und damit drastischer zukunftsveränderungen, innerlichem chaos, emotionaler erschöpfung.
anstrengend war´s. und traurig. auch aufwühlend, durchaus schmeichelhaft; manches angsteinflössend. und insgesamt sah man mich verwirrt.
meine hoch geschätzte kollegin m., alias willi, hat sich in den vorruhestand verabschiedet, was bedeutet, daß ich nicht mehr in den unüberbietbaren genuß komme, mindestens einmal am tag richtig zu lachen. das darf nicht unterschätzt werden. ich lache zwar auch noch mit meinem ebenfalls sehr geschätzten kollegen m. heftig (liegt vielleicht an den initialen?), aber das nicht täglich. jedenfalls werde ich frau m. sehr vermissen. ich bin super froh, daß wir beide es in den letzten monaten geschafft haben, eine freundschaft aufzubauen, die von beruflichen inhalten abgekoppelt ist, so daß der fortdauer dieser beziehung nichts im wege steht. frau willi, ich grüße dich! umarmungen magst du nicht, aber das braucht´s zur zuneigungsbekundung ja auch nicht immer.
das war am sonntag.
montag war ich wohlgemut, besonders, da ich frei hatte und nicht allein war. wie überhaupt an dem wochenende. ..... aber dazu an anderer stelle ein andermal ggf. mehr...
wohlgemut also. bis zum nachmittag, wo ich - wieder solo - mich häuslichen tätigkeiten widmete und zur untermalung n-tv einschaltete. brav spontan noch wohlgemuter werdend, da prompt mein held auf dem bildschirm erschien: sir peter ustinov. der mann, von dem ich immer sage, den würd ich sofort heiraten. gibt es denn etwas erotischeres als intelligenz, gepaart mit humor und humanismus? aber dann sah ich in der linken oberen ecke des bildschirms den hinweis, der mir diesen tag vermieste und mich nach wie vor sehr traurig macht: "zum tode peter ustinovs". ich konnt´s kaum glauben, war richtig erschrocken. hab dann umgeschaltet und ja, auch hier liefen infozeilen durch´s bild, die diese nachricht bestätigten. ...... mein letzter beitrag versuchte, einige meiner gefühle hierzu in worte zu fassen, da ist noch viel mehr, aber nein, nicht mehr hier.
montag war´s.
dienstag dann ein tag vollgestopft mit redaktionssitzung, telefonaten und dem mehr oder weniger üblichen "tagesgeschäft" (übrigens ein ganz und gar widerliches wort, aber manchmal muß man auch den unschönen dingen einen gewissen raum geben). um halb 5 büroverabschiedung von frau m. mit `ner unmenge sekt (über die ausgerechnet ich mich noch lustig machte) und "schnittchen" (bah! auch kein gutes wort). ein gedicht für m., papierblumen, gespräche, die versuchen, außerhalb des jobs anzuknüpfen, mehr oder weniger gelungen. aber es war gut. und es dauerte lang. und ich meine: laaang. gemäß der liedzeile von sven regener (element of crime) "die letzten sind die besten, und ich bin immer gern dabei..." verpflichtete auch ich mich diesem credo. und wurde belohnt. belohnt von zwischenmenschlicher klärung einiger imaginierter, aber bislang nicht verifizierter tatsachen, offenbarungen und damit verbundener neu, bzw. anders geschaffener intimität. schön sowas. in diesem falle war es auch wirklich an der zeit, gerade damit das verhältnis bestehen bleibt und gerne auch tiefer wird, wenn auch nicht zu einer liebesbeziehung erwächst. danke, herr m.
dienstag, früher mittwoch morgen war´s.
nach wenigen "minuten" schlaf, noch verkürzt durch den morgendlich ratternd denkenden kopf, der das alles verarbeiten muß und nicht genau weiß wie, back to the real life, sprich: ins büro. aufgedreht war ich, slightly over the top, was mich adrenalinmmäßig durch den tag brachte und mir sogar noch einen sehr angenehmen abend mit freundin r. bescherte. der relativierte dann wieder so manches; sie half mir, dinge 3-dimensional zu betrachten und für mich einzuordnen. es erstaunt mich immer wieder, daß gerade sie, die sooooo anders ist als ich, es schafft, mich zum formulieren ganz neuer ansätze zu inspirieren. sie stellt die richtigen fragen und läßt mich laufen; dann beginne ich bei a, werde weitergetrieben, überlege laut, meine zwischenzeitlich, d wäre ne gute theorie, das sei stimmig, aber oft hört´s auch damit nicht auf und schwupps gelange ich mit klarster einsicht und selbstreflexion zu .... whatever. gute sache das. mag ich sehr, weiß ich sehr zu schätzen. und das vermag r.!
an einem mittwoch im märz. (und auch sonst immer wieder gerne)
donnerstag ging eine rundmail durchs haus, in der die mitarbeiterInnen aufgefordert wurden, sich aus respekt gegenüber unseren arabischen gästen entsprechend ziemlich zu kleiden, d.h. die damen bitte mit bedeckten armen und knien, die herren im anzug oder jackett. ... einige empörte anrufe bei der geschäftsleitung, verwunderte mails (gilt das auch im hochsommer? was mache ich, wenn ich nur ein einziges jackett habe?), klarsichtige schreiben (sonderbar, daß wir anweisungen von der gl erhalten, die ähnlich irrsinnig sind, diese aber während des ganzen jahres und nicht nur am 1. april....).... aufgelöst wurde erst am nächsten morgen.
abends mußte ich mich dann endlich hochgradig widerwillig meiner wohnung widmen. in diesem falle habe ich gebügelt und "delta" mit herrn scobel u.a. gesehen (wieder ein mann, den ich seeehr mag), sehr interessant, dann auf arte in eine bereits laufende dokumentation reingeschaltet, über kubrick, nixon und die mondlandung. ... jaja, sicher habt ihr alle lääääängst von dieser verschwörungstheorie gehört, daß die amerikaner damals gar nicht auf den mond gelandet sind, daß stanley kubrick den film gemacht hat, daß die cia im anschluß daran das gesamte filmteam in der welt aufstöbern und wegen "mitwisserschaft" eliminieren ließ, daß sich kubrick ab da vollkommen ins privatleben zurückzog, etc., etc. ich hingegen war reichlich konsterniert, ehrlich empört. das mag zum einen daran liegen, daß sinnentleerte beschäftigung wie bügeln nicht gerade das hirn peitscht, zum anderen daran, daß ja, verdammt, ich sowas den amis zutraue. nee, nicht DEN amerikanern, aber einer menge der regierungen, die sich dieses land schon angetan hat. hätte möglich sein können. eeegal, im abspann (und den sehe ich mir, wie ihr inzwischen wisst, ja immer an) lachte christiane kubrick, sogar donald rumsfeld (daß ausgerechnet deeer bei sowas mitgewirkt hatte!! unfaßbar!) lächelte, es hatte allen "spaß gemacht". .... okay, mein groschen fiel in diesem falle allzu gemächlich, ich geb´s ja zu. (und dabei war diese arabische-respekts-kleidersache zur 1.april-belustigung/verwirrung meiner kollegen auf meinem mist gewachsen....mannmann.)
donnerstag war´s.
am freitag dann, nach dieser sehr bewegten und bewegenden woche bin ich "aufs land" gefahren.
noch rest genervt in frankfurt in den zug gestiegen, nach einer stunde fahrt direkt in den weinbergen spazieren gegangen. habe mich heulig gefühlt, war alles ein bißchen viel in der letzten zeit. aber bergauf laufen, atem spüren, die beine, den wind im gesicht, mit herrn b. sprechen, mich beruhigen lassen, entspannen, loslassen. das hat gut getan.
na, und dann beginnt die sonne zu scheinen. strahlt schon morgens direkt ins gesicht, vögel zwitschern, ansonsten nur eigene geräusche. den nachmittag im sonnenbeschienenen hof verbracht, nach lukullischen genüssen die musikalischen in worms beim honky tonk festival folgen lassen. umgeben von vielen leuten läßt sich auch hier nähe schaffen, kein dritter, der gespräche als mittler inspiriert, sondern eine fast ausnahmslos anonyme masse, die man ausschließt und plötzlich ganz zu zweit ist. wichtig das, ja, aber schöön umso mehr. musikalisches highlight war dann die perle fast zum schluß, als wir in einen fast leeren raum traten, in dem die bar-schaft bereits die kühlschränke leerte. aber da vorne waren vier männer mit hüten, die gemäß buena vista social club musik machten und dabei noch klangen, als verstünden sie, was sie singen. aus reminiszenz-gründen zur fh für ihn, aus ähnlichen gründen für mich ein kristallweizen. und heim..
samstag war schonmal ein guter tag.
wenn einer arbeiten muß, kann der andere milde lächelnd sein bedauern ausdrücken, aber den genuß des geschenkten tages vermag dies wenig zu mindern (muß ich zugeben). wie herrlich, einfach so lange zu schlafen, wie ich möchte. morgens eine kleine kaffee-einlage, der griff nach einem fremden buch, einsteigen, sich festlesen, sich wieder müde lesen, warum auch nicht, und nochmal schlafen, während die sonne brav ins gesicht leuchtet und die füße über der decke wärmt. aber irgendwann, es hilft ja alles nichts, ist auch dieser genuß - zumindest für diesen tag - abgenossen und rein ins bad und dann mit kaffee und zigaretten und buch raus auf die bank im hof.
mmmhmmmm.....
sooo still kann´s sein. eine kleine brise, vögel-geplauder, allein sein. ich habe das gefühl, lange nicht mehr so entspannt und wohlig allein gewesen zu sein. zu hause fühlt es sich immer ganz anders an, obwohl ich da auch oft und gerne nur mit mir zeit verbringe. aber umgeben von den eigenen vier wänden, von den eigenen sachen, fühlt sich dort mein leben immer von so vielen to-do-eindrücken okkupiert und bewegt. wann habe ich mir das letzte mal diese stundenlange auszeit gegönnt, zu schlafen, zu lesen, an der frischen luft zu sein und mich dabei so sauwohl zu fühlen? mannmann, immer dieser drive, immer dieses, ich muß doch noch, ich sollte.... nein, das heute ist gut, einfach gut. und ich sitze auf dieser bank und schaue von meinem geliehenen buch auf, und dort oben in der offenen luke der scheune steht ein holzschemel und auf ihm eine weiße alte emaillekanne. und ich muß lächeln und freue mich ganz leise vor mich hin. dieses bild, so scheinbar ganz und gar nutzlos nach üblichen maßstäben. aber nicht heute, nicht hier.
und dann klappert das tor, ich stehe auf, lächle und freue mich. jetzt geht´s auch wieder mit mehr als einer person.
mmhhmmm..
sonntag.
anstrengend war´s. und traurig. auch aufwühlend, durchaus schmeichelhaft; manches angsteinflössend. und insgesamt sah man mich verwirrt.
meine hoch geschätzte kollegin m., alias willi, hat sich in den vorruhestand verabschiedet, was bedeutet, daß ich nicht mehr in den unüberbietbaren genuß komme, mindestens einmal am tag richtig zu lachen. das darf nicht unterschätzt werden. ich lache zwar auch noch mit meinem ebenfalls sehr geschätzten kollegen m. heftig (liegt vielleicht an den initialen?), aber das nicht täglich. jedenfalls werde ich frau m. sehr vermissen. ich bin super froh, daß wir beide es in den letzten monaten geschafft haben, eine freundschaft aufzubauen, die von beruflichen inhalten abgekoppelt ist, so daß der fortdauer dieser beziehung nichts im wege steht. frau willi, ich grüße dich! umarmungen magst du nicht, aber das braucht´s zur zuneigungsbekundung ja auch nicht immer.
das war am sonntag.
montag war ich wohlgemut, besonders, da ich frei hatte und nicht allein war. wie überhaupt an dem wochenende. ..... aber dazu an anderer stelle ein andermal ggf. mehr...
wohlgemut also. bis zum nachmittag, wo ich - wieder solo - mich häuslichen tätigkeiten widmete und zur untermalung n-tv einschaltete. brav spontan noch wohlgemuter werdend, da prompt mein held auf dem bildschirm erschien: sir peter ustinov. der mann, von dem ich immer sage, den würd ich sofort heiraten. gibt es denn etwas erotischeres als intelligenz, gepaart mit humor und humanismus? aber dann sah ich in der linken oberen ecke des bildschirms den hinweis, der mir diesen tag vermieste und mich nach wie vor sehr traurig macht: "zum tode peter ustinovs". ich konnt´s kaum glauben, war richtig erschrocken. hab dann umgeschaltet und ja, auch hier liefen infozeilen durch´s bild, die diese nachricht bestätigten. ...... mein letzter beitrag versuchte, einige meiner gefühle hierzu in worte zu fassen, da ist noch viel mehr, aber nein, nicht mehr hier.
montag war´s.
dienstag dann ein tag vollgestopft mit redaktionssitzung, telefonaten und dem mehr oder weniger üblichen "tagesgeschäft" (übrigens ein ganz und gar widerliches wort, aber manchmal muß man auch den unschönen dingen einen gewissen raum geben). um halb 5 büroverabschiedung von frau m. mit `ner unmenge sekt (über die ausgerechnet ich mich noch lustig machte) und "schnittchen" (bah! auch kein gutes wort). ein gedicht für m., papierblumen, gespräche, die versuchen, außerhalb des jobs anzuknüpfen, mehr oder weniger gelungen. aber es war gut. und es dauerte lang. und ich meine: laaang. gemäß der liedzeile von sven regener (element of crime) "die letzten sind die besten, und ich bin immer gern dabei..." verpflichtete auch ich mich diesem credo. und wurde belohnt. belohnt von zwischenmenschlicher klärung einiger imaginierter, aber bislang nicht verifizierter tatsachen, offenbarungen und damit verbundener neu, bzw. anders geschaffener intimität. schön sowas. in diesem falle war es auch wirklich an der zeit, gerade damit das verhältnis bestehen bleibt und gerne auch tiefer wird, wenn auch nicht zu einer liebesbeziehung erwächst. danke, herr m.
dienstag, früher mittwoch morgen war´s.
nach wenigen "minuten" schlaf, noch verkürzt durch den morgendlich ratternd denkenden kopf, der das alles verarbeiten muß und nicht genau weiß wie, back to the real life, sprich: ins büro. aufgedreht war ich, slightly over the top, was mich adrenalinmmäßig durch den tag brachte und mir sogar noch einen sehr angenehmen abend mit freundin r. bescherte. der relativierte dann wieder so manches; sie half mir, dinge 3-dimensional zu betrachten und für mich einzuordnen. es erstaunt mich immer wieder, daß gerade sie, die sooooo anders ist als ich, es schafft, mich zum formulieren ganz neuer ansätze zu inspirieren. sie stellt die richtigen fragen und läßt mich laufen; dann beginne ich bei a, werde weitergetrieben, überlege laut, meine zwischenzeitlich, d wäre ne gute theorie, das sei stimmig, aber oft hört´s auch damit nicht auf und schwupps gelange ich mit klarster einsicht und selbstreflexion zu .... whatever. gute sache das. mag ich sehr, weiß ich sehr zu schätzen. und das vermag r.!
an einem mittwoch im märz. (und auch sonst immer wieder gerne)
donnerstag ging eine rundmail durchs haus, in der die mitarbeiterInnen aufgefordert wurden, sich aus respekt gegenüber unseren arabischen gästen entsprechend ziemlich zu kleiden, d.h. die damen bitte mit bedeckten armen und knien, die herren im anzug oder jackett. ... einige empörte anrufe bei der geschäftsleitung, verwunderte mails (gilt das auch im hochsommer? was mache ich, wenn ich nur ein einziges jackett habe?), klarsichtige schreiben (sonderbar, daß wir anweisungen von der gl erhalten, die ähnlich irrsinnig sind, diese aber während des ganzen jahres und nicht nur am 1. april....).... aufgelöst wurde erst am nächsten morgen.
abends mußte ich mich dann endlich hochgradig widerwillig meiner wohnung widmen. in diesem falle habe ich gebügelt und "delta" mit herrn scobel u.a. gesehen (wieder ein mann, den ich seeehr mag), sehr interessant, dann auf arte in eine bereits laufende dokumentation reingeschaltet, über kubrick, nixon und die mondlandung. ... jaja, sicher habt ihr alle lääääängst von dieser verschwörungstheorie gehört, daß die amerikaner damals gar nicht auf den mond gelandet sind, daß stanley kubrick den film gemacht hat, daß die cia im anschluß daran das gesamte filmteam in der welt aufstöbern und wegen "mitwisserschaft" eliminieren ließ, daß sich kubrick ab da vollkommen ins privatleben zurückzog, etc., etc. ich hingegen war reichlich konsterniert, ehrlich empört. das mag zum einen daran liegen, daß sinnentleerte beschäftigung wie bügeln nicht gerade das hirn peitscht, zum anderen daran, daß ja, verdammt, ich sowas den amis zutraue. nee, nicht DEN amerikanern, aber einer menge der regierungen, die sich dieses land schon angetan hat. hätte möglich sein können. eeegal, im abspann (und den sehe ich mir, wie ihr inzwischen wisst, ja immer an) lachte christiane kubrick, sogar donald rumsfeld (daß ausgerechnet deeer bei sowas mitgewirkt hatte!! unfaßbar!) lächelte, es hatte allen "spaß gemacht". .... okay, mein groschen fiel in diesem falle allzu gemächlich, ich geb´s ja zu. (und dabei war diese arabische-respekts-kleidersache zur 1.april-belustigung/verwirrung meiner kollegen auf meinem mist gewachsen....mannmann.)
donnerstag war´s.
am freitag dann, nach dieser sehr bewegten und bewegenden woche bin ich "aufs land" gefahren.
noch rest genervt in frankfurt in den zug gestiegen, nach einer stunde fahrt direkt in den weinbergen spazieren gegangen. habe mich heulig gefühlt, war alles ein bißchen viel in der letzten zeit. aber bergauf laufen, atem spüren, die beine, den wind im gesicht, mit herrn b. sprechen, mich beruhigen lassen, entspannen, loslassen. das hat gut getan.
na, und dann beginnt die sonne zu scheinen. strahlt schon morgens direkt ins gesicht, vögel zwitschern, ansonsten nur eigene geräusche. den nachmittag im sonnenbeschienenen hof verbracht, nach lukullischen genüssen die musikalischen in worms beim honky tonk festival folgen lassen. umgeben von vielen leuten läßt sich auch hier nähe schaffen, kein dritter, der gespräche als mittler inspiriert, sondern eine fast ausnahmslos anonyme masse, die man ausschließt und plötzlich ganz zu zweit ist. wichtig das, ja, aber schöön umso mehr. musikalisches highlight war dann die perle fast zum schluß, als wir in einen fast leeren raum traten, in dem die bar-schaft bereits die kühlschränke leerte. aber da vorne waren vier männer mit hüten, die gemäß buena vista social club musik machten und dabei noch klangen, als verstünden sie, was sie singen. aus reminiszenz-gründen zur fh für ihn, aus ähnlichen gründen für mich ein kristallweizen. und heim..
samstag war schonmal ein guter tag.
wenn einer arbeiten muß, kann der andere milde lächelnd sein bedauern ausdrücken, aber den genuß des geschenkten tages vermag dies wenig zu mindern (muß ich zugeben). wie herrlich, einfach so lange zu schlafen, wie ich möchte. morgens eine kleine kaffee-einlage, der griff nach einem fremden buch, einsteigen, sich festlesen, sich wieder müde lesen, warum auch nicht, und nochmal schlafen, während die sonne brav ins gesicht leuchtet und die füße über der decke wärmt. aber irgendwann, es hilft ja alles nichts, ist auch dieser genuß - zumindest für diesen tag - abgenossen und rein ins bad und dann mit kaffee und zigaretten und buch raus auf die bank im hof.
mmmhmmmm.....
sooo still kann´s sein. eine kleine brise, vögel-geplauder, allein sein. ich habe das gefühl, lange nicht mehr so entspannt und wohlig allein gewesen zu sein. zu hause fühlt es sich immer ganz anders an, obwohl ich da auch oft und gerne nur mit mir zeit verbringe. aber umgeben von den eigenen vier wänden, von den eigenen sachen, fühlt sich dort mein leben immer von so vielen to-do-eindrücken okkupiert und bewegt. wann habe ich mir das letzte mal diese stundenlange auszeit gegönnt, zu schlafen, zu lesen, an der frischen luft zu sein und mich dabei so sauwohl zu fühlen? mannmann, immer dieser drive, immer dieses, ich muß doch noch, ich sollte.... nein, das heute ist gut, einfach gut. und ich sitze auf dieser bank und schaue von meinem geliehenen buch auf, und dort oben in der offenen luke der scheune steht ein holzschemel und auf ihm eine weiße alte emaillekanne. und ich muß lächeln und freue mich ganz leise vor mich hin. dieses bild, so scheinbar ganz und gar nutzlos nach üblichen maßstäben. aber nicht heute, nicht hier.
und dann klappert das tor, ich stehe auf, lächle und freue mich. jetzt geht´s auch wieder mit mehr als einer person.
mmhhmmm..
sonntag.
pastmidnight - am Samstag, 3. April 2004, 17:23
nix gesacht - wat sachste?
ihn habe ich bewundert, verehrt, seeeehr gemocht. über seinen humor konnte ich tränen lachen, in seinen filmen war er oft hinreißend, bewegend, komisch, liebenswert, verschmitzt. immer war er klug, bescheiden, geistreich, von hoher moralischer integrität und empathie. bis zu seinem tode in der nacht zum 29. märz 2004 (18 tage vor seinem 83. geburtstag) hat er sich für die welt und ihre bewohner hochgradig interessiert und engagiert, nie hat er den respekt vor seiner umwelt verloren noch den klaren blick für deren schwierigkeiten.
ich bin glücklich, dich vor 3 jahren live erlebt haben zu dürfen und wünsche dir trotz meiner tränen mit vollem herzen eine glückliche reise, du toller, bewundernswerter mensch!
weitere links zu SIR PETER USTINOV:
Nachruf von Roger Willemsen in der ZEIT
Bildergalerie, etc. Peter Ustinov www.tagesschau.de
ich bin glücklich, dich vor 3 jahren live erlebt haben zu dürfen und wünsche dir trotz meiner tränen mit vollem herzen eine glückliche reise, du toller, bewundernswerter mensch!
weitere links zu SIR PETER USTINOV:
Nachruf von Roger Willemsen in der ZEIT
Bildergalerie, etc. Peter Ustinov www.tagesschau.de
pastmidnight - am Mittwoch, 31. März 2004, 15:19
nix gesacht - wat sachste?
"Eine gute Frau inspiriert den Mann. Eine geistvolle fesselt ihn. Eine schoene begeistert ihn und eine teilnehmende bekommt ihn." - Peter Ustinov
pastmidnight - am Dienstag, 30. März 2004, 20:37
nix gesacht - wat sachste?
"ich hasse dich. dich und deinen körper."
darauf trocken bemerkt:
"na, da hab ich ja glück gehabt!"
soooowas aber auch....
darauf trocken bemerkt:
"na, da hab ich ja glück gehabt!"
soooowas aber auch....
pastmidnight - am Donnerstag, 25. März 2004, 18:45
nix gesacht - wat sachste?
das mal seh´n ist ein ausgesprochen schönes kino. ne mischung aus wohnstube in einem alten, liebevoll zerwohnten haus und groooßem fernseher, vor dem ca. 100 nette menschen platz haben. die un-netten womöglich auch, aber ich imaginiere mir mal heute - milde gestimmt - nur die "guten" da hin.
roter vino im glas (das man auch mit in den kinosaal nehmen kann, was ich selbstverständlich auch brav gemacht habe), 2 freundinnen am holztisch mit mir, anfangs eher schleppendes gespräch, da die konstellation neu war und teilweise emotionale belange mitspielten, die eben nicht so einfach..äh.. ja, nun mitspielten. und dann ging´s zum film. los lunes al sol - montags in der sonne. eine intelligente, sehr menschliche tragikomödie im spanischen original mit untertiteln. erfrischend anders als die ganzen großen kommerzfilme, keine ausgesucht schönen menschen, normale leute mit normalen problemen und manchmal auch schlimmeren.
schöner film, da so berührend, teilweise komisch, teilweise traurig, ganz nah am leben. es tat richtig gut, diesen film zu sehen, hatte sowas reales, etwas relativierendes.
roter vino im glas (das man auch mit in den kinosaal nehmen kann, was ich selbstverständlich auch brav gemacht habe), 2 freundinnen am holztisch mit mir, anfangs eher schleppendes gespräch, da die konstellation neu war und teilweise emotionale belange mitspielten, die eben nicht so einfach..äh.. ja, nun mitspielten. und dann ging´s zum film. los lunes al sol - montags in der sonne. eine intelligente, sehr menschliche tragikomödie im spanischen original mit untertiteln. erfrischend anders als die ganzen großen kommerzfilme, keine ausgesucht schönen menschen, normale leute mit normalen problemen und manchmal auch schlimmeren.
schöner film, da so berührend, teilweise komisch, teilweise traurig, ganz nah am leben. es tat richtig gut, diesen film zu sehen, hatte sowas reales, etwas relativierendes.
pastmidnight - am Donnerstag, 11. März 2004, 16:44
nix gesacht - wat sachste?
früher abend, scheinbar hirnlos steppend, monotoner rhythmus, monotones geräusch, gedanken lösen sich. ..
dabei begegnet mir ein neues to do. will diese gedanken anfangs gar nicht zulassen, muß dann aber bei weiterem gedankenschwof feststellen, daß sie gar nicht so blöd sind, daß sie mich leider selbst überzeugen, ich mich auf sie (und die damit verbundenen, auch arbeitsintensiven konsequenzen) einlassen muß. hat was anstrengendes, aber eigentlich auch was nettes, denn genau DIESE gedanken scheinen mir neu... hab ich mich wohl selbst überrascht. .. naaaja, wahrscheinlich nicht all the way, die sind kein hit, aber fakt ist: sie stimmen gerade für mich. okay also, mein to do.
um sie nicht zu vergessen - und überhaupt neige ich ja zu zetteln, notizen, listen - formuliere ich sie auf einem weiteren stück papier. stichpunktartig, aber klar erkennbar: to do! mit mental hinzugefügten minimum 3 weiteren ausrufezeichen.
erster schritt des neuen to dos erledigt begebe ich mich wieder auf den stepper. .. schtrrrischt schtrrrischt schtrrrischt schtrrrischt schtrrrischt....
fernseher ist an und ich werde eingeholt. serie (klar welche, oder? ich mein, an nem dienstag.... ? ja, genau, die.) da wird exakt das formuliert, was ich nun vor gerade mal knapp 20 minuten als meine neue aufgabe niedergeschrieben hab. .. ist das dann ein déja vu? oder nicht vielmehr ein préja vu? ich hatte was aufgeschrieben, was kurz darauf nahezu wortwörtlich in einer serie laut (wenngleich blöd-stimmig synchronisiert) ausgesprochen wird.
..
okay, aber die serie wurde lange vor meiner heutigen "erkenntnis" produziert. .. heißt das, ich hinke meiner eigenen generation hinterher?
dabei begegnet mir ein neues to do. will diese gedanken anfangs gar nicht zulassen, muß dann aber bei weiterem gedankenschwof feststellen, daß sie gar nicht so blöd sind, daß sie mich leider selbst überzeugen, ich mich auf sie (und die damit verbundenen, auch arbeitsintensiven konsequenzen) einlassen muß. hat was anstrengendes, aber eigentlich auch was nettes, denn genau DIESE gedanken scheinen mir neu... hab ich mich wohl selbst überrascht. .. naaaja, wahrscheinlich nicht all the way, die sind kein hit, aber fakt ist: sie stimmen gerade für mich. okay also, mein to do.
um sie nicht zu vergessen - und überhaupt neige ich ja zu zetteln, notizen, listen - formuliere ich sie auf einem weiteren stück papier. stichpunktartig, aber klar erkennbar: to do! mit mental hinzugefügten minimum 3 weiteren ausrufezeichen.
erster schritt des neuen to dos erledigt begebe ich mich wieder auf den stepper. .. schtrrrischt schtrrrischt schtrrrischt schtrrrischt schtrrrischt....
fernseher ist an und ich werde eingeholt. serie (klar welche, oder? ich mein, an nem dienstag.... ? ja, genau, die.) da wird exakt das formuliert, was ich nun vor gerade mal knapp 20 minuten als meine neue aufgabe niedergeschrieben hab. .. ist das dann ein déja vu? oder nicht vielmehr ein préja vu? ich hatte was aufgeschrieben, was kurz darauf nahezu wortwörtlich in einer serie laut (wenngleich blöd-stimmig synchronisiert) ausgesprochen wird.
..
okay, aber die serie wurde lange vor meiner heutigen "erkenntnis" produziert. .. heißt das, ich hinke meiner eigenen generation hinterher?
pastmidnight - am Dienstag, 9. März 2004, 22:12
nix gesacht - wat sachste?
warum sehe ich ein hinweisschild an einem ticketautomaten beim herausfahren aus einem parkhaus, auf dem ein durchgestrichenes handy abgebildet ist? das muß doch einen ähnlichen effekt erzielen wollen, wie "licht?" am ende eines tunnels. aber was interessiert einen parkausbetreiber, ob und wann ich mein ggf. vorhandenes mobiltelefon einschalte oder ausgeschaltet lasse (weil ich z.b. gerade aus dem kino komme, wo viel zu viel erlaubt ist, das handy-geklingel aber nicht zwingend dazu gehört)? besteht da eine kooperation mit ausgesuchten mobilnetzbetreibern? verdienen die daran? was soll das? who cares, wenn ich das blöde ding mal ne stunde auslasse, mich nicht ständig für hinz und jedemann erreichbar halte? wird mir auch durch solche "propaganda" eingeimpft, ohne handy ginge gar nichts mehr? wird es damit mittelfristig "stubenrein", mal eben ans handy zu gehen, während ich meinen (zweit-)liebsten intensiv betrachte??
muß das sein??
muß das sein??
pastmidnight - am Dienstag, 9. März 2004, 18:19
nix gesacht - wat sachste?
ins kino gehen ist an sich schon eine feine sache. wesentlich erhöht wird der genuß, wenn sich 1. der film wirklich lohnt, 2. das kino dünnbesiedelt ist und diese menschen abstand von gekruschpel und gekraschpel nehmen und man last but not least und dennoch 3. den richtigen kino kumpan an seiner seite hat.
welche voraussetzungen muß ein wirklich guter kino kumpan mitbringen? ganz wichtig ist natürlich, daß der mensch angenehm duftet, da man ja eng aneinander sitzt, er/sie sollte möglichst "richtig" und an den "richtigen" stellen auf den film reagieren, die handlungsstränge begreifen und nicht ständig nachfragen müssen. hilfreich ist selbstverständlich auch, sofern der kino kumpan (in meinem fall) männlichen geschlechts und einem überdies mehr als sympathisch ist, wenn er ein guter händchenhalter ist. händchen halten klingt ja irgendwie leicht pre-pubertär, ich stelle allerdings fest, daß ein echter händchenhalter-bingo-man immer noch eine reise wert sein kann. in anderen worten: something to write home about. hierfür sind aber wiederum diverse kriterien zu erfüllen: warme, trockene hände, eine gesunde balance zwischen festhalten und lockerlassen, nicht zu viel action in form von streicheln, massieren, kneten, denn wenn man sich derart ablenken lassen möchte, kann man direkt heimgehen.... insgesamt ne gute mischung aus da-sein, gemeinsamen genuß, in ruhe lassen. und das schöne ist, daß er nicht direkt nach filmhandlung aufspringt, als hätte er direkt im anschluß noch einen wichtigen termin, sondern den abspann zum film gehörend begreift und sitzen bleibt. und dann, ja dann, kann man sich sogar noch mit diesem kino-bingo-kumpan über den film unterhalten oder gemeinsam beeindruckt schweigen.
schee ist´s....
welche voraussetzungen muß ein wirklich guter kino kumpan mitbringen? ganz wichtig ist natürlich, daß der mensch angenehm duftet, da man ja eng aneinander sitzt, er/sie sollte möglichst "richtig" und an den "richtigen" stellen auf den film reagieren, die handlungsstränge begreifen und nicht ständig nachfragen müssen. hilfreich ist selbstverständlich auch, sofern der kino kumpan (in meinem fall) männlichen geschlechts und einem überdies mehr als sympathisch ist, wenn er ein guter händchenhalter ist. händchen halten klingt ja irgendwie leicht pre-pubertär, ich stelle allerdings fest, daß ein echter händchenhalter-bingo-man immer noch eine reise wert sein kann. in anderen worten: something to write home about. hierfür sind aber wiederum diverse kriterien zu erfüllen: warme, trockene hände, eine gesunde balance zwischen festhalten und lockerlassen, nicht zu viel action in form von streicheln, massieren, kneten, denn wenn man sich derart ablenken lassen möchte, kann man direkt heimgehen.... insgesamt ne gute mischung aus da-sein, gemeinsamen genuß, in ruhe lassen. und das schöne ist, daß er nicht direkt nach filmhandlung aufspringt, als hätte er direkt im anschluß noch einen wichtigen termin, sondern den abspann zum film gehörend begreift und sitzen bleibt. und dann, ja dann, kann man sich sogar noch mit diesem kino-bingo-kumpan über den film unterhalten oder gemeinsam beeindruckt schweigen.
schee ist´s....
pastmidnight - am Dienstag, 9. März 2004, 18:11
nix gesacht - wat sachste?
das horoskop prophezeite mir ein wochenende, das nicht durch besondere kontakte, liebe und erotik gekennzeichnet sein würde, sondern durch die frönung des lifestyles.
aaaaaha! soo ist das also.
was hätte ich nun mit dieser information anstellen sollen? das horoskop schalten und walten lassen, mich vom vorbestimmten schicksal zu irgendeiner art lifestyle verfrachten/nötigen lassen? hätte ich mich eigenmächtig auf die suche nach ihm, diesem lifestyle begeben müssen? was überhaupt ist mit diesem lifestyle, diesem blaaa-wort eigentlich gemeint, denn die wertneutrale übersetzung der vokabel isses ja wohl nicht?! wissen meine sterne etwas vom modernen großstadtleben, von wellness-farmen, lifestyle-drinks, szene-kneipen und shoppingtouren in überteuerten und sehr übersichtlichen boutiquen? ist das der lifestyle, von dem hier die rede ist?
was macht im umkehrschluß ein stierchen vom land?
okay, jetzt ist das wochenende rum, und das horoskop gelangte erst gestern zu meiner kenntnis. die erfinder des modernen lifestyles und aller damit zusammenhängenden vermarktungspotentiale wären womöglich herbe von mir enttäuscht gewesen, waren doch meine letzten tage so wenig von materiellem konsum geprägt, wellness fand nahezu ausschließlich in den eigenen 4 wänden statt (abgesehen vom friseurbesuch, wo ich allerdings noch in letzter minute verhindern konnte, daß meine augenbrauen nana-mouskouri-like gefärbt wurden), der kinobesuch verlief nahezu unbeobachtet zu nachtschlafender zeit und völlig ohne popcorn. ich weiß nicht so recht, aber ich empfinde mein wochenende als reichlich unmodern und wenig hipp, dafür als äußerst entspannend, kopflos, verbunden mit intensiven gerüchen, die es nicht zu kaufen gibt.
wenn das auch lifestyle ist, na, dann bitte. und bitte mehr davon.
mmhhhmm...
aaaaaha! soo ist das also.
was hätte ich nun mit dieser information anstellen sollen? das horoskop schalten und walten lassen, mich vom vorbestimmten schicksal zu irgendeiner art lifestyle verfrachten/nötigen lassen? hätte ich mich eigenmächtig auf die suche nach ihm, diesem lifestyle begeben müssen? was überhaupt ist mit diesem lifestyle, diesem blaaa-wort eigentlich gemeint, denn die wertneutrale übersetzung der vokabel isses ja wohl nicht?! wissen meine sterne etwas vom modernen großstadtleben, von wellness-farmen, lifestyle-drinks, szene-kneipen und shoppingtouren in überteuerten und sehr übersichtlichen boutiquen? ist das der lifestyle, von dem hier die rede ist?
was macht im umkehrschluß ein stierchen vom land?
okay, jetzt ist das wochenende rum, und das horoskop gelangte erst gestern zu meiner kenntnis. die erfinder des modernen lifestyles und aller damit zusammenhängenden vermarktungspotentiale wären womöglich herbe von mir enttäuscht gewesen, waren doch meine letzten tage so wenig von materiellem konsum geprägt, wellness fand nahezu ausschließlich in den eigenen 4 wänden statt (abgesehen vom friseurbesuch, wo ich allerdings noch in letzter minute verhindern konnte, daß meine augenbrauen nana-mouskouri-like gefärbt wurden), der kinobesuch verlief nahezu unbeobachtet zu nachtschlafender zeit und völlig ohne popcorn. ich weiß nicht so recht, aber ich empfinde mein wochenende als reichlich unmodern und wenig hipp, dafür als äußerst entspannend, kopflos, verbunden mit intensiven gerüchen, die es nicht zu kaufen gibt.
wenn das auch lifestyle ist, na, dann bitte. und bitte mehr davon.
mmhhhmm...
pastmidnight - am Montag, 1. März 2004, 14:01